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Auf diesen Seiten können Sie sich über einen Teil unserer Lagerware im Bereich Plattenwerkstoffe informieren. Einzelne Einsatzgebiete und nähere Informationen zu den verschiedenen Sorten liefern die untenstehenden Beschreibungen.



Multiplexplatten

Sie sind die Jumbos unter den Sperrhölzern. Aus vielen Furnierlagen gleicher Dicke verleimt, sind sie extrem belastbar. Ihr dekoratives vielschichtiges Kantenbild hat sie sehr beliebt gemacht.

Aufgrund ihrer Festigkeitseigenschaften inklusive der Schlagfestigkeit sind Multiplexplatten ideal für Werkbänke und andere Bauteile mit hoher Belastung, wie Treppenstufen oder Bodenabsätze. Immer häufiger gelangen Multiplexplatten auch im modernen Möbelbau zum Einsatz. Regale aus Multiplex halten selbst größeren Belastungen stand.



Tischlerplatten

Tischlerplatte ist die traditionelle Bezeichnung im Handwerk für Stab- und Stäbchensperrholz: Die Mittellage der Platte besteht aus Stäben (ca. 24mm breite Vollholzleisten) oder Stäbchen (5-8mm). Beidseitig der Mittellage befindet sich ein Deckfurnier (dreilagige Platte).

Tischlerplatten sind das Trägermaterial für den exklusiven Möbelbau. Ihre besondere Stärke liegt in der hohen Biegefestigkeit.



OSB Platten

Sie sind die jüngste Entwicklung im Bereich der Holzwerkstoffplatten. Bei der Herstellung werden Schwachhölzer in Flachspäne zerspant, die in drei Schichten aufgeschüttelt werden, wobei die mittlere Lage quer zu den beiden Deckschichten orientiert ist. Durch diesen dreischichtigen Aufbau haben sie Ähnlichkeiten zu Sperrholz und somit höhere Festigkeiten und Formstabilität als Spanplatten.

OSB-Platten werden im gesamten Innen- und Außenbau als Wand- oder Dachbeplankung eingesetzt. Im Fussbodenbereich können sie als Verlegeplatte dienen (Nut- und Federprofil). Neben dem Regal- und Gestellbau bietet sich OSB aufgrund seiner markanten Optik auch für dekorative Verwendung an, sei es beim Möbelbau, als Sichtfussboden, im Dachausbau oder sogar als Fassade.



Spanplatten

Holzabfälle, starke Äste und dünnes Stammholz, das beim Auslichten der Nutzwälder anfällt, dienen als Rohstoff für die vielseitigen Spanplatten. Zerspant und mit Leim gemischt, werden sie mittels Druck und Hitze zu Platten verpresst.

Spanplatten sind preiswert, universell einsetzbar und leicht zu bearbeiten. Achten Sie auf spezielle Schrauben für haltbare Verbindungen.



MDF Platten
MDF Platten sind mit Leim gebundene Faserplatten. Ihr Rohstoff ist fein zerfasertes Holz aus Durchforstungen und Industrieholzresten. Die durchgehend feinen Strukturen und ihre glatte Oberfläche machen sie besonders geeignet für lackierte Oberflächen. Die Kanten können ohne besondere Vorarbeiten gerundet oder profiliert werden. Die Platte eignet sich hervorragend für den Kleinmöbelbau. Nägel und Schrauben halten ohne Schwierigkeiten. Gern wird sie für Tonmöbel, wie Lautsprecherboxen, verwendet.

Faserplatten

Sie werden aus zerfasertem Industrieholz, meist ohne Leimzugabe, hergestellt. Man unterscheidet zwischen Hart- und Weichfaserplatten. Bei Hartfaserplatten verfilzen die Fasern durch Pressung miteinander und verfestigen sich durch Wärme und Druck zu einer Platte. Sie eignen sich z.B. als Rückwände, werden aber auch mit Lack-, Kunststoff- oder Furnierbeschichtung angeboten. Weichfaserplatten werden nur leicht vorgepresst und gewalzt. Sie werden für Wärme- und Schalldämmung in Gebäuden oder einfach als Pinwand verwendet. Als Unterbodenplatten dämmen sie den Trittschall.